Die besten Trainingsleckerlis für Hunde finden und Ihre Fellnase mit Köstlichkeiten belohnen
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Die besten Trainingsleckerlis für Hunde

« Schmackhafte Belohnung für jede Übung »

Ihr Hund sitzt vor Ihnen, die Ohren gespitzt, den Blick fest auf Ihre Hand gerichtet. In Ihrer Jackentasche wartet ein kleiner Happen, und Ihr Vierbeiner weiß genau, dass er ihn sich gleich verdienen darf. Trainingsleckerlis für Hunde sind in solchen Momenten mehr als ein Snack für zwischendurch: Sie sind das Werkzeug, mit dem Sie Konzentration und Lernerfolg Ihres Tieres belohnen. Worauf es bei guten Trainingssnacks ankommt und wie Sie richtig belohnen, lesen Sie hier.

Woran Sie hochwertige Trainingssnacks erkennen

Beim Training – egal ob Agility, Longieren oder Mantrailing – zählt jeder Happen. Doch wie auch beim Hundefutter gibt es bei den Trainingsleckerlis für Hunde erhebliche Qualitätsunterschiede. Günstige Leckerchen stecken oft voller Zucker, Getreidefüllstoffe und Konservierungsstoffe, die Ihrem Vierbeiner wenig bringen und seinen Magen unnötig belasten.

Hochwertige Snacks dagegen bestehen aus wenigen, naturbelassenen Zutaten und werden schonend getrocknet. Ein kurzer Blick auf die Zutatenliste verrät mehr als jede Werbeaussage auf der Vorderseite der Packung.

Achten Sie beim Kauf auf diese Merkmale:

  • Eine kurze Zutatenliste mit Fleisch an erster Stelle
  • Keinen zugesetzten Zucker, kein Getreide, keine künstlichen Konservierungsstoffe
  • Fleisch aus kontrollierter Herkunft, schonend getrocknet
  • Kleine, bröselarme Stücke, die in der Tasche nicht zerfallen

Wer auf geprüfte Qualität setzt, findet bei uns ein breites Sortiment an Hundesnacks fürs Training, die genau für den Einsatz unterwegs gemacht sind.

Von weich bis fettarm: Trainingsleckerlis nach Vorlieben wählen

So unterschiedlich Hunde sind, so verschieden sind ihre Snacks. Welche Trainingsleckerlis zu Ihrem Vierbeiner passen, hängt von seinem Geschmack, seinem Gewicht und seiner Verträglichkeit ab. Diese Übersicht hilft bei der Auswahl:

Art Eigenschaft Passend für
Weiche, halbfeuchte Snacks intensiver Geruch, schnell zu fressen Rückruf, Tempo-Übungen, starke Ablenkung
Getrocknete Fleischwürfel klein, trocken, taschentauglich viele Wiederholungen, Grundkommandos
Fettarme Sorten wenig Fett und Kalorien übergewichtige Hunde, lange Einheiten
Getreidefreie Leckerlis leicht verdaulich empfindliche Mägen
Hypoallergene Snacks nur eine Eiweißquelle Allergiker, Ausschlussdiät

Stark riechende, weiche Leckerchen verschwinden in Sekunden im Hundemaul und eignen sich, wenn es schnell gehen muss, etwa beim Rückruf aus der Ablenkung.

Weiche semi-moist Leckerlies mit Entenbrust mit Kichererbsen und Rote Bete
© Hunde-Kausnacks.de

Für Fellnasen mit ein paar Gramm zu viel auf den Rippen sind fettarme Diätleckerlis die bessere Wahl. Diese kalorienarmen Happen lassen sich auch in größerer Zahl verfüttern, ohne dass die Kalorien aus dem Ruder laufen. Fettarm sind vor allem Hundesnacks vom Pferd, Kaninchen, Wild und mageres Geflügel. Lamm gilt zwar als bekömmlich, gehört aber zu den fettreicheren Sorten und ist für eine Diät weniger geeignet.

Diät-Trainingsleckerli aus Hähnchenfilet

Wenn Ihr Vierbeiner auf eine Sorte Trainingsleckerlis mit der Zeit nicht mehr anspringt, lohnt sich der Wechsel der Proteinquelle – schon eine neue Geschmacksrichtung weckt häufig frische Motivation.

Reagiert das Tier empfindlich auf bestimmte Eiweiße, greifen Sie zu Snacks für Allergiker mit nur einer Proteinquelle.

Trainingsleckerli aus Büffelfleisch

Auch vegetarische Leckerlis aus Gemüse wie Karotte ist ein gesunder Begleiter. Kartoffeln allerdings nur gekocht, denn roh enthalten sie schwer verträgliches Solanin.

Vegetarische Trainingsleckerlis für Hunde

So setzen Sie Belohnungshappen clever ein

Ein häufiger Fehler ist immer dieselbe Belohnung mit den gleichen Trainingleckerlis für Hunde. Profis arbeiten mit Belohnungshappen unterschiedlicher Wertigkeit: Für einfache, schon sicher sitzende Übungen reicht ein normaler Trainingshappen.

Für schwierige Aufgaben oder einen tollen Rückruf trotz Ablenkung gibt es das besondere Jackpot-Leckerli, zum Beispiel schmackhafte Trainings-Cookies. So bleibt Ihre Fellnase neugierig, weil er nie genau weiß, was ihn erwartet.

Genauso wichtig ist das Timing. Die Belohnung mit einem Trainingsleckerlis sollte am besten innerhalb von ein bis zwei Sekunden nach dem gewünschten Verhalten kommen. Kommt sie zu spät, verknüpft Ihr Vierbeiner sie womöglich mit der falschen Handlung. Deshalb sollten die Trainingshappen klein sein und gut in der Hand liegen.

Trainingsleckerlis für Hunde bedacht einsetzen© Martina Berg – stock.adobe.com

Belohnung ist nicht gleich Bestechung

Wedeln Sie nie mit dem Snack vor der Nase Ihres Hundes, während Sie ein Kommando geben. Sonst lernt er, nur dann zu hören, wenn ein Happen sichtbar ist. Der Griff in den Leckerlibeutel erfolgt erst, wenn die Übung sauber ausgeführt wurde.

Sollten Sie Ihre Fellnase dagegen bei jeder Kleinigkeit füttert, erziehen Sie sich schnell einen Vierbeiner an, der ohne Happen nichts mehr tut. Sitzt eine Übung, dürfen Lob, eine Streicheleinheit oder das Lieblingsspielzeug den Snack nach und nach ersetzen.

Golden Retriever Dummy Training© dazb75 / Fotolia.com

Viele Hunde arbeiten genauso gern für einen Ball oder ein Dummy wie für Futter. Wie positive Verstärkung funktioniert und warum sie so wirkungsvoll ist, lesen Sie in unserem Magazin. Auch zum richtigen Belohnen Ihres Hundes haben wir die wichtigsten Tipps zusammengetragen.

Nach getaner Arbeit darf es ruhig etwas Größeres sein: Ein kräftiger Kauartikel ist der perfekte Abschluss einer Trainingseinheit und lässt Ihren Hund entspannt herunterkommen.

Wie viele Leckerlis am Tag sind für den Hund okay?

Auch gesunde Snacks haben Kalorien. Als Faustregel gilt: Leckerlis sollten höchstens rund zehn Prozent der täglichen Energiezufuhr ausmachen. Haben Sie an einem Trainingstag mehr verfüttert, ziehen Sie die Menge einfach von der normalen Futterration ab. So bleibt das Gewicht stabil, und Ihre Fellnase bekommt trotzdem seine wohlverdiente Anerkennung.

Bei kleinen Rassen ist das schneller erreicht, als man denkt: ein paar Würfel zu viel fallen bei einem Chihuahua stärker ins Gewicht als bei einem Schäferhund. Brechen Sie größere Leckerlis im Zweifel in kleinere Stücke. Für die Motivation zählt nicht die Größe des Happens, sondern dass er überhaupt kommt. Wie Sie Ihren Hund motivieren, ohne ihn ständig zu füttern, lesen Sie in unserem Beitrag.

Trainingssnacks kaufen oder selber machen?

Beides hat seinen Reiz. Fertige Trainingsleckerlis für Hunde sind praktisch, lange haltbar und in vielen Sorten erhältlich, sodass für jeden Geschmack etwas dabei ist.

Wer dagegen genau wissen möchte, was im Happen steckt, backt selbst. Selbst gemachte Leckerlis lassen sich an Vorlieben und Unverträglichkeiten anpassen und enthalten keine versteckten Zusätze.

selbst gebackenen Hundekekse liegen auf einem Teller

Ein einfaches Rezept für Hundekekse ohne Getreide ist in 30 Minuten fertig und auch für empfindliche Mägen geeignet.

Am besten kombinieren Sie beides: gekaufte Snacks für den Trainingsalltag, selbst Gebackenes als Abwechslung zwischendurch.

Mit den richtigen Leckerlis wird das Training zur Freude

Am Ende geht es um mehr als den Happen in der Tasche. Trainingsleckerlis sind das Bindeglied zwischen Ihnen und Ihrem Hund. Sie machen aus Übungen ein Spiel und aus Erfolgen ein gemeinsames Erlebnis. Wenn Sie auf Qualität achten, die Snacks zur Eigenart Ihres Hundes wählen und sie klug einsetzen, werden Sie schnell merken, wie viel Spaß im Training steckt. Probieren Sie aus, was Ihren Vierbeiner begeistert, und freuen Sie sich an den leuchtenden Augen, wenn er die nächste Aufgabe meistert.

Häufige Fragen zu Trainingsleckerlis

Wie viele Trainingsleckerlis darf mein Hund am Tag fressen?

Als Richtwert sollten Leckerlis nicht mehr als etwa zehn Prozent der täglichen Kalorien ausmachen. Verfütterte Mengen ziehen Sie am besten von der Hauptmahlzeit ab.

Welche Snacks eignen sich für das Training mit Welpen?

Für Welpen eignen sich kleine, weiche und gut verdauliche Snacks ohne Zucker und Getreide. Sie lassen sich leicht zerteilen und überfordern den jungen Magen nicht.

Sind getreidefreie Leckerlis besser?

Für Hunde mit empfindlicher Verdauung oder Getreideunverträglichkeit sind sie die bessere Wahl. Gesunde Hunde vertragen hochwertiges Getreide in Maßen ebenfalls.

Wie groß sollten Trainingsleckerlis für Hunde sein?

So klein, dass Ihr Hund sie mit einem Happen schlucken kann, ohne lange zu kauen. Erbsengroße oder Centgroße Stücke sind für die meisten Hunde gut geeignet.

Womit kann ich meinen Hund belohnen, wenn kein Leckerli zur Hand ist?

Lob, Streicheln, ein kurzes Spiel oder das Lieblingsspielzeug wirken ebenfalls als Belohnung, vor allem wenn eine Übung oder ein Kommando bereits sicher sitzt.