Startseite | Hundeernährung | Hund muss abnehmen
© Dmitrii / Fotolia.com

Hund muss abnehmen

« Kausnacks und Ernährungstipps für übergewichtige Tiere »

Übergewicht ist auch bei Hunden ein weitverbreitetes Problem. Experten schätzen, dass in Mitteleuropa etwa 40 Prozent der Vierbeiner zu dick sind, was häufig mit gesundheitlichen Folgen verbunden ist. Ihr Hund muss abnehmen? Dann haben wir ein paar Tipps und Tricks für das richtige Vorgehen bei einer Diät parat.

Zu hohes Gewicht schadet der Gesundheit

Bei Menschen würde es ja keiner Abstreiten: Übergewicht ist schädliche für das Wohlbefinden. Das Gleiche gilt allerdings ebenso für unsere Haustiere. Manche Halter meinen es zu gut und füttern ihre Lieblinge in Übermaßen. Stibitzt das Tier dazu ab und an etwas von der Küchenzeile und hat es zu wenig Bewegung ist es schnell geschehen: Die Fressereien machen sich körperlich bemerkbar und wirken sich auf die Kondition aus. Überschüssige Kilos können allerdings darüber hinaus zu Problemen wie Insulinresistenz oder Diabetes führen.

Zu hohes Gewicht schadet der Gesundheit
© boryanam / Fotolia.com

Am besten lassen Sie es erst gar nicht dazu kommen, dass sich Fett ansetzt. Hat Ihre Fellnase dennoch ein paar Fettpolsterchen angelegt, dann kommt sie nicht darum herum: Der Hund muss abnehmen!

Ursachen für Übergewicht

Generell ist es sicherlich nicht verkehrt, übergewichtige Tiere von einem Tierarzt durchchecken zu lassen. Denn nicht selten sind Komplikationen wie eine Schilddrüsenunterfunktion oder Nebennierenüberfunktion die Ursache für Übergewicht. Doch auch Veränderungen des Hormonhaushaltes wie beispielsweise nach einer Kastration kann die Fettleibigkeit begünstigen.

terra-canis-senior-menue-huhn terra-canis-senior-menue-rind

Eine weitere Rolle spielt natürlich das Hundealter, denn der Energiebedarf der Tiere verändert sich mit voranschreitendem Alter. Hundesenioren verbrauchen in der Regel weniger Energie als jüngere Hunde, weshalb die Ernährung dementsprechend angepasst werden sollte.

Zum Beispiel gibt es das Terra Canis Senior Menü.

Des Weiteren gelten einige Hunderassen besonders anfällig für starke Gewichtszunahme. Golden Retriever und Beagles setzen vergleichsweise rasch überschüssige Pfunde an.

Beagle dick
© Eric Isselée / Fotolia.com

Ob Ihr tiersicher Freund zu dick ist, können Sie übrigens mit einem einfachen Trick überprüfen: Ertasten Sie hierfür seine Rippen. Im Idealfall können Sie diese mit einem leichten Druck auf den Brustbereich spüren. Wenn sich jedoch eine Fettschicht darüber befindet oder die Rippen erst gar nicht fühlbar sind, dann ist Abnehmen angesagt.

Wie kann mein Hund abnehmen?

Übergewichtige Vierbeiner nehmen im Prinzip genauso ab wie wir Menschen, nämlich indem ein Kaloriendefizit erreicht wird. Hierfür müssen die Tiere demnach mehr Kalorien verbrauchen als sie zu sich nehmen. Am besten gelingt dies natürlich durch viel Bewegung sowie möglichst kalorien- und fettarmes Hundefutter wie das Terra Canis Menü Light.

terra-canis-menue-light-pute terra-canis-menue-light-rind

Bedenken Sie hierbei jedoch stets, dass Ihr Haustier die Pfunde nicht von heute auf morgen zugelegt hat. Dementsprechend wird es die überschüssigen Kilos auch nicht von einem Tag auf den anderen abnehmen. Besser ist es, eine Diät anzustreben, welche mit schonender Bewegung kombiniert wird.

Ausreichend Bewegung

Wenn Ihr Hund abnehmen muss, dann ist viel Bewegung nie verkehrt. Doch Vorsicht: Zu dicke Tiere tragen mehr Gewicht mit sich rum, weswegen Sport eine enorme Belastung für sie darstellt. Insbesondere Sprungübungen sollten Sie vorerst komplett streichen, da beim Springen der Bewegungsapparat zu sehr beansprucht wird. Ein paar Zwangsstunden Agility tragen also nicht zur Problemlösung bei. Besser ist es, Ihren Liebling zu möglichst schonenden Aktivitäten zu animieren. Am besten eignen sich hierfür Übungen im Wasser, die Sie mit ausgiebigen Spaziergängen kombinieren können.

Uebungen im Wasser
© chalabala / Fotolia.com

Bewegungsspiele helfen beim Abnehmen

Spaziergänge, die Sie jedoch nur im gemächlichen Tempo durchführen, lassen die Pfunde in der Regel nicht purzeln. Besser ist es, zwischendurch immer wieder zügige Geheinheiten einzubauen. Achten Sie hierbei darauf, dass Ihr Haustier das Tempo hält und nicht hinterher bummelt. Am besten leinen Sie es hierfür an, sodass es stets auf derselben Höhe mit Ihnen ist. Wenn Sie für Abwechslung sorgen wollen, bauen Sie zusätzlich Bewegungsspiele in den Spaziergang ein. Lassen Sie Ihren Vierbeiner beispielsweise durch Parkbänke robben oder im Slalom durch Laternen und Alleebäume laufen.

Doch nicht nur die Spaziergänge eignen sich, um mehr Bewegung in den Alltag zu integrieren. Ebenso können Sie in den eigenen vier Wänden übergewichtige Hunde beim Abnehmen unterstützen!

Kalorienarme Hundesnacks sind erlaubt

Generell heißt es, dass übergewichtige Hunde während der Diät möglichst keine Leckerlis bekommen sollten. Oftmals sind die Hundesnacks wahre Kalorienbomben und begünstigen bei falscher Fütterung das Übergewicht.

bueffellunge straussensehne

Ganz so streng müssen Sie es nicht sehen. Es ist aber wichtig, dass Sie die verabreichten Hundeleckerlis anteilig vom Hundefutter abziehen und nicht die volle Ration geben. Außerdem sollten Sie ausschließlich fett- und kalorienarme Kausnacks verfüttern. Zum Abnehmen bieten sich eher magere Fleischsorten an wie Strauß oder Büffel. Aber auch Hundesnacks vom Hirsch oder Fisch stellen eine hervorragende Wahl dar.

hirschsehnen-ganz seelachs-stuecke

Allerdings gilt hier ebenfalls die bereits besprochene Regel: Immer von der Futterration abziehen! Hundeleckerlis und Kausnacks sollten in Summe nur etwa ein Zehntel der gesamten Futtermenge ausmachen. Beachten Sie, dass nicht nur die Menge entscheidend ist. Die Fütterung selbst sollte darüber hinaus ebenfalls angepasst werden, wenn Ihr Hund abnehmen muss.

Richtig füttern während der Diät

Wenngleich Ihre Fellnase auf Diät gesetzt ist, sollte sie keinesfalls hungern müssen! Von einer Radikalkur oder „FDH“ (Friss die Hälfte) ist als Möglichkeit zum Abnehmen unbedingt abzuraten. Das Tier frisst hier zwar dann weniger, allerdings nimmt es gleichzeitig weniger Vitamine und Nährstoffe zu sich. Nicht selten kommt es dadurch zu Mangelerscheinungen, welche wiederum weitere gesundheitliche Probleme begünstigen. Besser ist es, die Tagesration in zwei bis drei Portionen aufzuteilen und den Hund morgens, mittags und abends damit zu füttern. Wenn Ihr Vierbeiner in der Zwischenzeit bettelt, bleiben Sie stark.

Hundediaet
© Michael Pettigrew / Fotolia.com

Ihr Hund muss abnehmen? Die richtige Kombination aus guter Fütterung und Bewegung hilft

Wenn Ihr Hund abnehmen muss, dann stellt die Verbindung von kalorienarmen Hundefutter sowie mageren Hundesnacks, der richtigen Fütterung und ausgiebiger Bewegung den Weg zur erfolgreichen Diät dar. Am besten ist es natürlich, wenn Sie vorausschauend agieren und es erst gar nicht so weit kommen lassen, dass Ihr Haustier Übergewicht ansetzt.