Hund beschäftigen drinnen und draußen
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Hund beschäftigen: Beschäftigungsspiele für drinnen und draußen

Der Spaziergang war lang, das Futter steht im Napf und trotzdem stupst Ihre Fellnase Sie schon wieder mit der Schnauze an. Kommt Ihnen bekannt vor? Dann fehlt Ihrem Vierbeiner oft keine Bewegung, sondern Kopfarbeit. Wie Sie Ihren Hund beschäftigen, sodass Körper und Kopf gleichermaßen müde werden und welche artgerechten Beschäftigungsspiele für Hunde drinnen wie draußen wirklich auslastet, lesen Sie in unserem Ratgeber.

Warum reicht der Spaziergang allein nicht aus?

Ein Spaziergang lastet den Körper angenehm aus, aber nicht immer den Kopf. Für ein rundum zufriedenes Tier braucht es beides: Bewegung und geistige Auslastung. Viele Hundehalterinnen und -halter kennen das: Ihre Fellnase war draußen, hat gefressen und war scheinbar ausgelastet, wirkt aber trotzdem unruhig. Der Grund liegt selten in zu wenig Bewegung, sondern in fehlender geistiger Auslastung. Hunde sind neugierige, kluge Tiere, deren Gehirn echte Aufgaben braucht.

Wer seinen Vierbeiner nur körperlich auspowert, erzieht sich auf Dauer einen Ausdauersportler, der immer mehr verlangt. Wollen Sie Ihren Hund geistig auslasten, wirkt es andersrum: Zehn Minuten konzentrierte Nasenarbeit ermüden das Tier oft stärker als eine halbe Stunde Gassi gehen, weil das Verarbeiten von Gerüchen das Gehirn auf Hochtouren bringt.

Ein weiterer Vorteil: Schnüffel kann auch die Stimmung beeinflussen. Die Studie „Let me sniff! Nosework induces positive judgment bias in pet dogs“ der Verhaltensforscherinnen Duranton und Horowitz zeigte, dass Hunde nach zwei Wochen regelmäßiger Nasenarbeit mehrdeutige Situationen optischer bewerteten als eine Vergleichsgruppe. Suchen mit der Nase macht die tierischen Begleiter also nachweislich zufriedener.

Bleibt diese mentale Forderung aus, zeigt sich Langeweile schnell im Verhalten. Angeknabberte Möbelkanten, zerlegte Schuhe, Dauerbellen oder ständiges Aufmerksamkeitsfordern sind typische Hilferufe eines unterforderten Tieres. Beschäftigen Sie dagegen Ihren Vierbeiner artgerecht und lasten Sie ihn voll und ganz mental aus, legt dieser sich nach getaner Arbeit zufrieden auf seine Decke und ruht. Ob ihr Vierbeiner tatsächlich unter seinen Fähigkeiten bleibt, verrät unser Magazinbeitrag „Ist der Hund unterfordert?

Welche Beschäftigung passt zu meinem Hund?

Die passende Hundebeschäftigung richtet sich nach drei Dingen: Veranlagung der Rasse, dem Temperament und dem Alter des Hundes.

Ein Blick auf die ursprüngliche Aufgabe der Hunderasse gibt schon die ersten Hinweise: Retriever bringen mit Begeisterung Gegenstände zurück, wo hingegen wendige Hütehunde wie Border Collie oder Australian Shepherd bei Distanz- und Geschicklichkeitsaufgaben aufblühen. Terrier lieben die Beute und Windhunde den Sprint.

Den feinen Geruchssinn bringt aber jede Fellnase mit, weshalb Schnüffelaufgaben quer durch alle Rassen funktionieren.

Hund macht Schnüffelarbeit draußen auf der Wiese
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Mindestens so wichtig ist das Alter. Welpen lernen schnell, ermüden jedoch rasch. Und ihre Gelenke vertragen noch keine Sprünge oder langen Belastungen. Hier zählen kurze, spielerische Einheiten. Seniorhunde profitieren von ruhiger Kopfarbeit, die die grauen Zellen fit hält, und tüffteln daher lieber im Liegen oder Sitzen.

Beobachten Sie Ihren tierischen Begleiter genau: Sucht er am liebsten, denkt er gern mit oder braucht er die gemeinsame Bewegung? Diese Antwort weist Ihnen den Weg, wie Sie Ihren Hund beschäftigen können.

Beschäftigungsspiele für drinnen – von Denkspiele bis Parcours

Wenn Regen gegen die Scheibe trommelt oder die Sommerhitze jeden Spaziergang zum Hochleistungssport mutieren lässt, verlegen Sie die Hundebeschäftigung einfach nach drinnen. Kopfarbeit gelingt in der Wohnung hervorragend, oft sogar konzentrierter als im reizüberfluteten Freien. Wer seinen Hund zuhause beschäftigen möchte, braucht dafür weder viel Platz noch teures Zubehör: Die besten Beschäftigungsspiele für Hunde zuhause entstehen aus dem, was der Haushalt hergibt.

Denkspiele und Intelligenzspielzeug

Beim Knobeln muss Ihr tierischer Begleiter eine kleine Aufgabe lösen, um an seine Belohnung zu kommen. Intelligenzspielzeug aus dem Handel arbeitet mit Schiebern, Klappen und Drehscheiben, die der Vierbeiner mit Schnauze und Pfote bedienen muss.

Denkspiele für Hunde – Vierbeiner sucht Leckerli in einer Drehscheibe
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Ein Klassiker ist der Snackball aus Naturkautschuk: Erst wenn Ihre Fellnase ihn geschickt über den Boden rollt, fällt durch das Labyrinth im Inneren ein Leckerchen heraus. So üben sie Geduld, Geschick und Ausdauer in einem.

Eine Ideensammlung für DIY-Intelligenzspiele haben wir Ihnen im Magazinartikel „Denkspiele für Hunde“ zusammengetragen.

Nasenarbeit und Schnüffelspiele

Wie Sie wissen, ist die Nase das stärkste Werkzeug: Je nach Rasse besitzt ein Hund zwischen 125 und 300 Millionen Riechzellen, der Mensch dagegen „nur“ rund fünf Millionen. Die Nasenarbeit lastet das Sinnesorgan auf natürlichste Weise aus. Für den Einstieg ins Reich der Schnüffelspiele dient ein Schnüffelteppich, in dessen Fasern Sie kleine Hundeleckerchen drücken.

Genauso simpel ist die Schnüffelbox: Füllen Sie einen Karton mit zerknülltem Zeitungspapier und verstecken Sie darin ein paar Snacks, die Ihr Hund herausfischen muss. Wickeln Sie die Happen tiefer ein, steigt der Schwierigkeitsgrad ganz von selbst.

Beachten Sie dabei: Intensives Schnüffeln strengt an und trocknet die Schleimhäute aus, stellen Sie also Wasser bereit und überfordern Sie Ihren Vierbeiner nicht. Danach darf er mit einem Hunde-Kausnack in Ruhe runterkommen.

Hunde-Kausnacks Hirschfleisch-Rolls aus magerem Muskelfleisch

Hütchenspiel und kleine Suchaufgaben

Viele Beschäftigungsspiele wie das Hütenspiel können Sie ganz leicht selber bauen. Dafür stellen Sie drei Becher auf und legen unter einen ein Leckerli. Ihr Hund muss erschnüffeln und durch Anstupsen aufdecken, wo die Belohnung steckt. Anfangs stellt er sich oft unbeholfen an, mit jeder Runde wird er zielsicherer.

Verstecken Sie zusätzlich Leckerlis in der Wohnung, wird aus dem Spiel eine kleine Schatzsuche, die mühelos in den Alltag passt. Weitere Ideen erhalten Sie in unserem Magazinartikel „Suchspiele für Hunde“.

Indoor-Parcours aus Haushaltsgegenständen

Auch drinnen darf sich Ihr Vierbeiner bewegen. Ein kleiner Parcours im Wohnzimmer oder Flur ist ein tolles Beschäftigungsspiel im Haus, denn Sie haben alles bereits zu Hand, was ohnehin schon da ist:

  • Tunnel: mehrere Stühle hintereinander aufstellen
  • Hürde: zwei Eimer und ein Besenstiel, alternativ ein Bücherstapel und ein Regalbrett
  • Slalom: Wasserflaschen in gleichmäßigem Abstand platzieren
  • Reifen: ein Hula-Hoop-Reifen oder Ihre zum Kreis geformten Arme
Halten Sie die Hindernisse flach und legen Sie eine Yogamatte oder einen Teppichläufer darunter. Auf Laminat und Fliesen rutschen die Pfoten weg, was Gelenke und Bänder belastet. Welpen und Hundesenioren steigen über die Hindernisse, statt zu springen.

Zerrspiel und Apportieren in der Wohnung

Ein Zerrspiel lastet aus, ohne dass Ihr Vierbeiner Anlauf nehmen muss. Klare Regeln gehören dazu: Sie geben das Spielzeug frei, Sie beenden das Spiel, und Ihre Fellnase gibt auf ein Signal hin ab. Hunde, die dabei aufdrehen oder ihre Beute verteidigen, spielen besser etwas anderes. Reißen Sie zudem nie ruckartig gegen den Zug Ihres Hundes an, sondern halten Sie lediglich dagegen: Das schont Zähne und Halswirbelsäule. Worauf es sonst noch ankommt, lesen Sie in unserem Beitrag zu Zerrspielen mit dem Hund.

Zerrspiele mit dem Hund als Beschäftigung für drinnen zu Hause
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Apportieren funktioniert als Beschäftigungsspiel ebenfalls auf wenigen Quadratmetern. Rollen Sie einen Ball über den Boden und schicken Sie Ihren Vierbeiner erst auf ein Signal hin los, das trainiert nebenbei die Impulskontrolle. Anspruchsvoller wird es, wenn Sie jeden Gegenstand deutlich benennen: „Bring die Ente!“, „Bring den Hausschuh!“. Legen Sie später zwei Dinge nebeneinander und fordern Sie nur eines davon an. Ihr tierischer Begleiter lernt so, Wörter zu unterscheiden, und das strengt den Kopf mehr an als jede Runde Ballwerfen.

Geschenk auspacken und Spielzeug aufräumen

Viele Fellnasen lieben es, sich an eine Belohnung heranzuarbeiten. Wickeln Sie ein paar Happen in mehrere Lagen Zeitungspapier, legen Sie das Päckchen in einen Karton und füllen Sie diesen mit weiterem Papier auf. Anfangs bleibt der Karton offen, später kleben Sie ihn locker zu. Eine Muffinform funktioniert nach demselben Prinzip: Snacks in die Vertiefungen, darüber Bälle oder umgedrehte Becher, die Ihr Hund anheben muss. Bleiben Sie dabei und räumen Sie Papierreste weg, sobald das Spiel vorbei ist.

Hund zu Hause beschäftigen und Geschenk öffnen lassen
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Sie können die Beschäftigungsspiele ab und zu ein wenig kreativer angehen, wenn Sie Ihren Hund zuhause beschäftigen. Bringen Sie ihm etwa bei, sein Spielzeug aufzuräumen. Das funktioniert sehr ähnlich wie das Apportieren für Fortgeschrittene, das wir weiter oben schon kurz schilderten. Hier eine einfache Anleitung:

  1. Legen Sie ein Spielzeug mitten ins Zimmer.
  2. Setzen Sie sich neben die Kiste, in dem die Spielzeuge aufbewahrt werden.
  3. Halten Sie die Hand über die Kiste.
  4. Fordern Sie Ihren Vierbeiner auf, das herumliegende Spielzeug zu bringen.
  5. Lassen Sie sich das Spielzeug in die Hand über der Kiste geben.
  6. Ziehen Sie Ihre Hand im Verlauf des Trainings weg.

Auf diese Weise lernt Ihr tierischer Begleiter schrittweise, die Spielsachen in die Kiste zu werfen. Später können Sie die einzelnen Gegenstände wieder konkret benennen, sodass Ihr vierbeiniger Helfer das Ihrem Befehl entsprechende Element wegräumt.

Hund rennt mit Spielzeug durch eine Wohnung
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Beschäftigungsspiele für draußen: Was Hunden im Freien Spaß macht

Draußen verbinden die Fellnasen Bewegung mit Köpfchen. Unsere Empfehlung: Wechseln Sie öfter das Auslaufgebiet für die Beschäftigungsspiele im Freien, denn neue Gerüche und Wege fordern Körper und Sinne zugleich.

Apportieren und Dummytraining

Der Klassiker unter freiem Himmel: Sie werfen und Ihr Liebling bringt es zurück. Soll es anspruchsvoller sein, tauschen Sie den Ball oder das Stöckchen gegen einen Futterdummy, den Sie mit kleinen Trainingsleckerlis gefüllt haben, und lassen das Tier erst auf Kommando suchen. Das schult die Impulskontrolle und die Nase in einem. Steigern Sie den Anspruch beim Dummy-Training nach und nach über größere Distanzen und längere Wartezeiten.

Hunde Trainings-Cookies aus 100% Pferdefleisch

Such- und Schnüffelarbeit für draußen

Hunde lieben Suchspiele! Und diese funktionen Indoor als auch Outdoor. Auf der Wiese versteckte Leckerchen sprechen den Spürsinn an und lassen sich überall einbauen. Wer es anspruchsvoller mag, probiert Mantrailing: Eine Person versteckt sich und hinterlässt einen Gegenstand mit ihrem Geruch, etwa eine Socke, an dem das Tier Witterung aufnimmt. Führen Sie es dabei aus Sicherheitsgründen an einer langen Schleppleine, niemals an einer ausziehbaren Flexileine, die bei plötzlichem Anziehen reißen oder verletzen kann.

Beschäftigungsspiele für Welpen: sanft starten

Ein Welpe will die Welt entdecken, ermüdet dabei aber im Rekordtempo. Halten Sie die Einheiten kurz und einfach, zwei bis drei Minuten reichen zu Beginn völlig. Endet das Spiel, bevor Ihr kleiner Vierbeiner überdreht, bleibt es für ihn ein Erfolgserlebnis.

Setzen Sie auf weiche Materialien, solange sich das Milchgebiss noch im Wechsel befindet, und lassen Sie einen Welpen niemals allein an einem Spielzeug knabbern. Als Belohnung passen altersgerechte Kausnacks für Welpen, die dem empfindlichen Gebiss schmeicheln. Beschäftigungsspiele mit Sprüngen haben dagegen Zeit, bis die Gelenke ausgereift sind.

Welche Hundesportarten lasten richtig aus?

Für alle, die es sportlicher mögen, öffnet der Hundesport eine eigene Welt. Beim Agility-Training jagt Ihr Liebling über Hürden, durch Tunnel und um Slalomstangen, beim gemächlichen Degility zählen Körpergefühl und Balance statt rasantes Tempo.

Die passende Sportart für jeden Hundetyp stellen wir im Magazinbeitrag „Welcher Hundesport ist der Richtige? Hundesportarten im Überblick“ vor – von Dogdancing über Frisbee bis Treiball.

Hund draußen beschäftigen und auspowern
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Wie beschäftige ich den Hund, wenn er alleine zuhause ist?

Niemand kann rund um die Uhr für seinen tierischen Begleiter da sein. Ist ihr Hund allein zuhause, gibt es ein paar Tricks, wie Sie ihn beschäftigen können.

Als allererstes geben Sie ihm etwas Sinnvolles zum Nagen mit. Kauen baut Stress ab und setzt Glückshormone frei, es beruhigt und beschäftigt zugleich über lange Zeit. Nebenbei pflegt das Kauen das Gebiss, weil Zähne und Zwischenräume von Belag befreit werden und sich so weniger Zahnstein bilden kann.

Für stundenlangen Knabberspaß eignen sich robuste Kaugeweihe und Kauwurzeln, die kaum splittern und ohne nennenswerte Kalorien auskommen. Wer es klassisch mag, greift zum Kauknochen. Kauartikel mit Fell liefern zusätzlich Ballaststoffe und können die Verdauung unterstützen. Achten Sie stets auf naturbelassene Qualität ohne künstliche Zusätze.

Kauknochen (EU) 22 cm 205 Gramm

Sollten Sie für ein paar Stunden außer Haus und Ihr Vierbeiner alleine in den vier Wänden sein, haben wir noch viele weitere Möglichkeiten in unserem Beitrag „Hund beschäftigen, wenn er allein ist“ zusammengetragen. So vergeht die Zeit fix, ohne das Langeweile für das Tier aufkommt.

Wie lange und wie oft sollte ich meinen Hund beschäftigen?

Mehr ist nicht gleich besser. Geistige Beschäftigungsspiele strengen stark an.

Die Faustregel: fünf bis zehn Minuten Kopfarbeit, mehrmals täglich. Kurze Einheiten wirken nachhaltiger als eine einzige lange Session.

Junghunde sind schon nach zwei bis drei Minuten ausgelastet, während arbeitsfreudige Rassen wie Border Collies deutlich mehr Input vertragen. Genauso wichtig wie die Hundebeschäftigung selbst sind die Ruhephasen danach. Erst im Schlaf verarbeitet Ihre Fellnase das Gelernte und baut Anspannung ab.

Wirkt Ihr Vierbeiner nach einer Aufgabe zufrieden und sucht von sich aus seinen Platz, haben Sie das richtige Maß an Hundebeschäftigung getroffen. Dreht er dagegen auf, war es vermutlich zu viel.

Finden Sie heraus, was Ihre Fellnase glücklich macht

Die schönste Hundebeschäftigung ist die, die zu Ihrem Tier passt, nicht die, die im Ratgeber am eindrucksvollsten klingt. Probieren Sie mehrere Beschäftigungsspiele aus, beobachten Sie, kombinieren Sie Denkspiele mit agilem Hundesport. Sie merken rasch, worauf Ihre Fellnase wirklich anspringt. Jede gemeinsame Aufgabe, ob Schnüffelspiel im Wohnzimmer oder Parcours auf der Wiese, macht Ihren Vierbeiner nicht nur müder, sondern auch ausgeglichener und enger mit Ihnen verbunden. Schnappen Sie sich also eine Handvoll Leckerchen und legen Sie heute noch los.

FAQ Häufige Fragen rund um die Hundebeschäftigung

Wie kann ich meinen Hund zuhause beschäftigen?

Um den Vierbeiner indoor zu beschäftigen, eignen sich Denkspiele, Intelligenzspielzeug und Nasenarbeit. Ein Schnüffelteppich, eine selbst gebaute Schnüffelbox aus Karton und Zeitungspapier oder ein Hütchenspiel lasten ihn aus, ganz ohne viel Platz und unabhängig vom Wetter.

Wie lange sollte ich meinen Hund am Tag beschäftigen?

Mehrere kurze Einheiten von fünf bis zehn Minuten über den Tag verteilt sind sinnvoller als eine lange Session. Welpen genügen oft schon zwei bis drei Minuten, arbeitsfreudige Hunderassen brauchen dagegen mehr physische und geistige Auslastung.

Woran erkenne ich, dass mein Hund unterfordert ist?

Typische Anzeichen sind Unruhe, ständiges Aufmerksamkeitsfordern, Dauerbellen sowie angeknabberte Möbel oder Schuhe. Ein ausgelastetes Tier ruht dagegen nach der Beschäftigung zufrieden.

Wie beschäftige ich einen Seniorhund?

Setzen Sie auf ruhige Kopfarbeit wie Schnüffelspiele und einfache Suchaufgaben, die die grauen Zellen fordern, ohne die Gelenke zu belasten. Passen Sie bei den Beschäftigungsspielen drinnen und draußen das Tempo und Dauer an die Tagesform Ihres Seniorhundes an. Das Degility-Training eignet sich besonders gut als Hundesport für Seniorhunde.