Samstag, halb acht morgens, der Kofferraum ist gepackt und Ihr Vierbeiner dreht schon erwartungsvoll Kreise an der Haustür. Ob Badesee, Gipfelkreuz oder Zeltplatz unter Sternen – ein Ausflug mit Hund macht aus einem gewöhnlichen Wochenende ein kleines Abenteuer. Deutschland steckt voller hundefreundlicher Ausflugsziele, die sich als Tagestour oder mehrtägiger Kurzurlaub eignen. Wir stellen Ihnen zehn Ideen vor, die garantiert Lust auf die nächste gemeinsame Tour machen.
1. Wandern mit Hund
Wandern mit Hund zählt zu den schönsten Aktivitäten für aktive Mensch-Hund-Teams. Vom gemütlichen Rundweg im Flachland bis zur anspruchsvollen Bergtour im Mittelgebirge – die Auswahl ist riesig.
Sie gehen mit Ihrer Fellnase in den Bergen wandern? Starten Sie mit kürzeren Strecken und steigern Sie Distanz und Höhenmeter langsam, damit Ihr Vierbeiner Kondition aufbauen kann. Denken Sie an genügend Wasser, einen faltbaren Napf und ein paar schmackhafte Hundekausnacks für die Rast zwischendurch. Das gibt neue Energie für den Rückweg.
2. Ausflug zum Badesee: Abkühlung für alle!
Kaum steigen die Temperaturen, zieht es wasserbegeisterte Zwei- und Vierbeiner magisch ans Ufer. Ein Ausflug zum Badesee ist für die Tiere die perfekte Kombination aus Planschvergnügen, Apportieren und Entspannung im Schatten.
Der Titisee im Schwarzwald und der Chiemsee in Bayern sind beispielsweise beliebte Ziele mit hundefreundlichen Uferbereichen. Achten Sie auf ausgewiesene Hundebadeplätze und spülen Sie Ihr Tier nach dem Baden mit klarem Wasser ab, damit Algen und Keime keine Chance haben.

3. Tagestour an den Strand
An Nord- und Ostsee gibt es zahlreiche Hundestrandabschnitte, an denen Ihr Vierbeiner nach Herzenslust durch die Wellen toben darf. Eine Tagestour an den Strand von St. Peter-Ording oder Seebad Ahlbeck ist besonders im Frühling und Spätsommer reizvoll, wenn die Strände leerer sind und die Temperaturen hundefreundlich bleiben.
Gut zu wissen: Salzwasser reizt die Haut. Geben Sie Ihrer Fellnase frisches Trinkwasser und eine Abdusche danach. Und wer seinen Hund ans Bahnreisen gewöhnt hat, erreicht viele Küstenorte entspannt per Zug.
4. Zelten mit Hund
Camping unter freiem Himmel ist für Mensch und Tier ein wahres Highlight. Auf vielen Campingplätzen in Deutschland sind Vierbeiner herzlich willkommen – manche bieten sogar eingezäunte Hundebereiche oder Agility-Parcours. Packen Sie eine vertraute Decke, eine Reiseapotheke und ausreichend Leckerchen ein.
Abends am Lagerfeuer darf sich Ihr Liebling dann über einen Kauknochen freuen – perfekt zum Runterkommen nach einem erlebnisreichen Tag.
5. Trekking für ambitionierte Teams
Wer Wandern und Camping verbinden möchte, findet im Trekking die ideale Steigerung. Mehrtägige Touren durch den Harz, die Sächsische Schweiz oder den Schwarzwald fordern Körper und Kopf – und schweißen Mensch und Hund zusammen. Trainieren Sie vorher mit längeren Tagesmärschen und achten Sie auf leichtes, nährstoffreiches Proviant für Ihren Vierbeiner. Kontrollieren Sie nach jeder Etappe die Pfoten auf Risse und Zecken – gerade im Unterholz sind die Parasiten aktiv.
6. Entspannte Schifffahrt
Eine Flussfahrt auf Mosel, Elbe oder Rhein ist ein gemütlicher Tagesausflug mit Hund, bei dem Sie die Landschaft genießen können, während Ihr Vierbeiner neben Ihnen an Deck döst. Die meisten Ausflugsschiffe legen regelmäßig an, sodass genügend Gassirunden möglich sind. Auch Stadtrundfahrten per Boot – etwa in Berlin oder Hamburg – sind mit Hund ein Erlebnis.
7. Wildpark und Tierpark
Wild- und Tierparks sind klassische Ausflugsziele für Familien mit Hund. Im Nationalpark Bayerischer Wald oder im Wildpark Eekholt in Schleswig-Holstein erleben Sie Wölfe, Luchse und Greifvögel aus nächster Nähe. Beachten Sie, dass Hunde in der Regel nicht in Tierhäuser oder Streichelzoos dürfen. Vor den Tierhäusern gibt es aber oft Wartemöglichkeiten mit Wasser und Anbindestationen. Ein paar Trainingssnacks in der Tasche helfen, Ihre Fellnase bei Begegnungen mit Wildtieren ruhig und aufmerksam zu halten.
8. Neue Wege durch Wiesen und Wälder erkunden
Manchmal braucht es keinen besonderen Ort – nur einen neuen Weg. Unbekannte Wald- und Wiesenpfade in der Umgebung bieten Ihrer abenteuerlustigen Fellnase eine Fülle frischer Gerüche und Eindrücke.

Machen Sie daraus ein kleines Abenteuer: Verstecken Sie unterwegs Trainingssnacks hinter Baumstämmen, unter Blätterhaufen oder auf Baumstümpfen und lassen Sie Ihren Vierbeiner suchen. Diese Leckerli-Schnitzeljagd fördert die Nasenarbeit, trainiert die Impulskontrolle und lastet geistig aus – oft intensiver als ein langer Spaziergang auf der Standardrunde.
Beobachten Sie dabei die Körpersprache Ihres Hundes: Aufgestellte Ohren und eine tief wedelnde Rute verraten, wie viel Spaß er an der Sucharbeit hat.
9. Ausflug mit Hundefreunden
Gemeinsam macht es doppelt Spaß! Verabreden Sie sich mit anderen Hundehaltern zu einem gemeinsamen Tagesausflug. Ob Gruppenwanderung, Picknick am See oder ein Nachmittag auf einer eingezäunten Freilaufwiese – Ihr Vierbeiner profitiert vom Sozialkontakt mit Artgenossen, und Sie tauschen nebenbei Erfahrungen aus.
Planen Sie genügend Planen Sie genügend Kausnacks für alle Fellnasen ein, denn nach einer ausgelassenen Spielrunde ist gemeinsames Kauen die beste Art, wieder zur Ruhe zu kommen. Achten Sie darauf, dass alle Hunde gut sozialisiert sind. Ein kurzes Beschnuppern an der Leine zu Beginn zeigt schnell, ob die Chemie stimmt.
10. Städtetrip mit Hund – Cafés, Parks und Architektur
Auch ein Stadtbummel kann ein gelungener Ausflug mit Hund sein. Städte wie Freiburg, Lübeck oder Dresden bieten hundefreundliche Cafés, grüne Parks und spannende Architektur. Planen Sie genügend Pausen in ruhigen Grünanlagen ein und achten Sie auf die Leinenpflicht in Fußgängerzonen. Für zwischendurch sorgen Hundekekse und Hundekuchen für eine schnelle, leckere Belohnung, wenn Ihr Vierbeiner sich vorbildlich im Trubel verhält.
Was gehört ins Gepäck für einen Ausflug mit Hund?
Egal ob Tagestour oder Kurzurlaub – mit einer durchdachten Packliste starten Sie entspannt in den Tag:
- Faltnapf und ausreichend frisches Wasser
- Brustgeschirr, Leine und zur Sicherheit einen Maulkorb
- Kotbeutel und Küchenpapier
- Kausnacks und Leckerchen als Belohnung und zur Beschäftigung
- Vertraute Decke oder Lieblingsspielzeug
- Zeckenzange, Pfotenschutz und kleine Reiseapotheke
- EU-Heimtierausweis bei grenznah gelegenen Ausflugszielen

Genießen Sie den Ausflug mit Hund
Deutschland steckt voller Orte, die nur darauf warten, gemeinsam mit Ihrem Vierbeiner entdeckt zu werden. Ob Sie barfuß durch den Sand laufen, morgens den Nebel über einem Berggipfel beobachten oder gemütlich durch einen Schlossgarten schlendern – Ihr Hund ist der beste Begleiter für jedes Abenteuer. Packen Sie den Rucksack, schnappen Sie sich die Leine und starten Sie los. Die schönsten Erinnerungen entstehen oft genau dort, wo man sie nicht erwartet – und vier Pfoten machen jeden Ausflug ein Stück besser.
Häufige Fragen zum Ausflug mit Hund
Welche Ausflugsziele eignen sich besonders gut für Hunde?
Wanderwege, Badeseen, Wild- und Tierparks sowie Schlossparks zählen zu den beliebtesten hundefreundlichen Ausflugszielen. Achten Sie vorab auf die jeweiligen Regelungen zu Leinenpflicht und Zutritt.
Wie organisiere ich einen Gruppenausflug mit mehreren Hunden?
Wählen Sie ein weitläufiges Gelände wie eine Freilaufwiese oder einen ruhigen Wanderweg. Klären Sie vorab, ob alle Hunde gut sozialisiert sind, und starten Sie mit einem kurzen Kennenlernen an der Leine.
Was sollte ich bei einem Ausflug mit Hund im Sommer beachten?
Meiden Sie die Mittagshitze, bieten Sie regelmäßig Wasser an und prüfen Sie den Untergrund, denn Asphalt kann sich im Sommer stark aufheizen und die Pfotenballen verletzen. Schattige Rastplätze sind ein Muss.
Wie bereite ich meinen Hund auf längere Touren vor?
Steigern Sie Dauer und Schwierigkeit der Spaziergänge schrittweise. Trainieren Sie verschiedene Untergründe und gewöhnen Sie Ihren Vierbeiner an Transportmittel wie Zug oder Fähre, bevor der große Ausflug ansteht.
Hunde-Kausnacks Magazin


