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Schlafender Hund - Wie viel Schlaf brauchen Hunde?
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Wie viel Schlaf brauchen Hunde?

Einige Fellnasen sind ganztägig jederzeit zu Aktivitäten bereit, andere wiederum mutieren zu regelrechten Dauerschläfern. Kein Wunder, dass sich Hundehalter fragen: Wie viel Schlaf brauchen Hunde? Wir gehen dieser Frage auf den Grund.

Das Schlafbedürfnis kann unterschiedlich sein

Wie viel Schlaf brauchen Hunde? Diese Frage lässt sich natürlich nicht pauschal beantworten. Zum einen ist jedes Tier individuell und zum anderen ist das Ruhebedürfnis von unterschiedlichen Faktoren abhängig. Zum einen spielen natürlich das Alter und der Gesundheitszustand eine wichtige Rolle. Adulte Hunde   schlafen in der Regel 12 bis 14 Stunden pro Tag, allerdings sind auch Ruhephasen bis zu 17 Stunden keine Seltenheit. Welpen und Senioren benötigen sogar noch mehr Ruhe, nämlich bis zu 22 Stunden täglich. Selbiges gilt übrigens auch für kranke und geschwächte Haustiere. Die Ruhephasen umfassen jedoch nicht nur den Tiefschlaf, sondern auch das Dösen und generelles Ausruhen.

Junger Hund - Wie viel Schlaf brauchen Hunde? Bis zu 22 Stunden Schlaf und Ruhe
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Hunde schlafen und dösen

Beim Dösen haben Vierbeiner meist die Augen geschlossen und es wirkt so, als ob sie im Tiefschlaf wären. Allerdings bekommen die Tiere alles mit, denn ihre Ohren und ihre Nase sind aktiv. Das merken Sie spätestens dann, wenn Sie aufstehen und Ihr Haustier auch sofort aufspringt. Sowohl das Dösen und Ausruhen als auch der Tiefschlaf sind unheimlich wichtig für die Fellnasen, denn zu wenig Ruhephasen kann ihre Gesundheit erheblich beeinträchtigen!

Warum ist Ruhe so wichtig?

Ein ruhiger Schlaf ist nicht nur für uns Menschen absolut notwendig, auch unsere Haustiere sollen sich ausgiebig ausruhen können! Denn während des Schläfchens regenerieren sie sich und verarbeiten die Erlebnisse des Tages. Das können Sie übrigens sogar manchmal mitbekommen, denn die Vierbeiner träumen! Wenn Ihr tierischer Freund beim Schlummern zuckt, jault oder knurrt, besteht gar kein Grund zur Panik. Wahrscheinlich spielt Ihr Haustier im Traum gerade mit einem Spielgefährten oder jagt einen Hasen. Lassen Sie Ihren Liebling in jedem Fall schlummern, er benötigt den Schlaf! Denn wie bei uns Menschen kann Schlafmangel die Gesundheit beeinträchtigen: Die Tiere sind nicht nur unkonzentrierter und überdreht, sondern auch anfälliger für Krankheiten, da ihr Immunsystem geschwächt ist. Ebenso wird das Stresslevel und somit auch die Nervosität und Reizbarkeit erhöht.

Schlafender Hund in der Nahaufnahme - Wie viel Schlaf Hunde brauchen hängt auch vom Alter ab
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Hund dabei unterstützen, genug zu schlafen

Unsere Haustiere zeichnen sich oft dadurch aus, dass sie stets bereit sind, uns bei den unterschiedlichsten Aktivitäten zu begleiten. Sie springen auf, sobald der Spaziergang oder das Hundetraining ansteht. Das liegt unter anderem daran, dass Haushunde dazu gezüchtet wurden, jederzeit einsatzbereit zu sein. Auf den ersten Blick ist das toll, allerdings bringt dieses Verhalten auch eine gewisse Verantwortung des Hundehalters mit sich. Denn wenngleich die Fellnasen ihr Ruhebedürfnis noch erkennen, beharren sie nicht darauf. Einige vergessen schlichtweg, sich auszuruhen und müssen dies regelrecht lernen. Andere wiederum haben erst gar nicht die Möglichkeit, sich ausreichend auszuruhen. Dabei ist dies vor allem für Welpen besonders wichtig, denn diese müssen oft erst lernen, wann es Zeit zum für ein Nickerchen ist.

Gähnender Welpe auf der Couch
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Ruhephasen unterstützen

In der Regel haben Welpen ein besonders großes Ruhebedürfnis und schlafen dementsprechend viel. Doch manchmal wollen die jüngsten Fellnasen einfach nicht zur Ruhe kommen und am liebsten den ganzen Tag die Welt entdecken und spielen. In diesem Fall ist Ihr Handeln gefragt, denn der Welpe muss lernen, wann es Zeit zum Schlummern ist. Deswegen kann es anfangs sogar sinnvoll sein, dass Sie sich zusammen mit dem Welpen hinlegen. Hat sich der Welpe hingegen schon an einen Schlafplatz gewöhnt, bestätigen Sie sein Verhalten, wenn er diesen aufsucht, und geben Sie ihm ein Leckerli oder kleinen Hundekausnack. Keinesfalls sollten Sie versuchen, ihn von seinem Nickerchen abzuhalten und ausgerechnet jetzt Spiele oder ein Training anzusetzen.

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Dies ist übrigens auch dann noch gültig, wenn Ihr vierbeiniger Begleiter kein Welpe mehr ist! Wenn er schlafen möchte, dann sollte er jederzeit die Möglichkeit dazu haben. Hunde sind sehr anpassungsfähig, weshalb es empfehlenswert ist, einen möglichst gleichbleibenden Tagesrhythmus beizubehalten. Dadurch kann sich Ihr Haustier an Ihren Tagesablauf gewöhnen und weiß, dass es bestimmte Zeiten zum Fressen, Spielen und Ausruhen gibt. Ebenso ist es empfehlenswert, dem Tier einen geeigneten Schlafplatz anzubieten.

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Wo sollen Hunde schlafen?

Nicht nur die Frage „Wie viel Schlaf brauchen Hunde?“, sondern auch das Wie und Wo sind von großer Wichtigkeit. In erster Linie benötigen die Tiere einen möglichst ruhigen Schlafplatz, an dem sie nicht gestört werden. Am besten eignet sich daher ein Plätzchen in der Wohnung oder im Haus, in dem kein reger Verkehr herrscht. Achten Sie darauf, wo sich Ihr Haustier wohlfühlt, und platzieren Sie an diesem Ort beispielsweise ein Hundebett oder eine Hundebox. Wichtig ist, dass der Ort weder zugig noch unmittelbar bei einem Heizkörper ist. Falls Sie sich für ein Hundebett oder eine Hundebox entscheiden, vergewissern Sie sich, dass diese ausreichend groß sind. Hunde rollen sich zum Schlafen zwar gerne ein, strecken sich jedoch auch ebenso gerne aus. Hierfür sollten sie in jedem Fall ausreichend Platz haben. Und nun zu einer Frage, die sich so ziemlich jeder Hundehalter einmal stellt: Darf der Hund in das Bett oder nicht?

Hund in Hundekorb
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Hund im Bett – ja oder nein?

Für eine Vielzahl an Hundehaltern ist klar, dass der Vierbeiner mit ins Bett darf. Das stellt grundsätzlich auch gar kein Problem dar, ganz im Gegenteil! Denn die Fellnasen lieben den Kontakt zu ihrer Bezugsperson, weshalb das Zusammenschlafen auch die Bindung von Mensch und Tier stärkt. Falls Sie Ihren vierbeinigen Freund nicht im Bett haben möchten, ist das natürlich auch kein Problem. Empfehlenswert ist jedoch, dass Sie ihn zumindest nachts in Ihre Nähe lassen. Vergessen Sie nicht: Der beste Freund des Menschen stammt vom Wolf ab und in der freien Natur sind vor allem nachts die meisten Feinde aktiv. Ihre Nähe gibt dem Vierbeiner die notwendige Sicherheit, um nachts zur Ruhe zu finden. Wenn Ihr Haustier nicht in das Bett darf, richten Sie ihm stattdessen ein Hundebett daneben ein. Sie werden sehen, dass er sich sehr darüber freuen wird!

Hund schläft bei Frauchen im Bett
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Wie viel Schlaf brauchen Hunde? Ein kurzes Fazit

Hunde schlafen – je nach Alter und Gesundheitszustand – bis zu 22 Stunden am Tag. Das klingt viel, ist aber vollkommen natürlich. Die Tiere sollten ihr Ruhebedürfnis in jedem Fall ausleben können, andernfalls leidet die Hundegesundheit. Einen guten Schlaf können Sie zudem fördern, indem Sie Ihrem tierischen Freund einen ruhigen Schlafplatz zur Verfügung stellen. Ein Hundebettchen in Ihrer Nähe bereitet der Fellnase eine besondere Freude.