Getreidefreie Hundekekse liegen gebacken und gestapelt auf einem Teller, man schaut direkt von oben darauf
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Hundekekse ohne Getreide

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Der Duft frisch gebackener Hundekekse ohne Getreide zieht durch die Küche – und Ihr Vierbeiner sitzt schon erwartungsvoll daneben. Mit nur wenigen Zutaten zaubern Sie in 30 Minuten gesunde Leckerlis, die auch empfindlichen Mägen guttun. Unser Grundrezept zeigt, wie es gelingt.

Zutaten für getreidefreie Hundekekse

Unsere selbst gebackenen Hundekekse sind frei von Getreide und Gluten. Statt Weizen, Dinkel oder Roggen wandern Kartoffel- und Kokosmehl in die Schüssel. Beide liefern natürliche Ballaststoffe und machen den Teig so zart, dass selbst sensible Vierbeiner begeistert kauen.

Das Grundrezept kommt ohne Fleisch aus und lässt sich ganz leicht und schnell backen. Ideal, wenn Sie Ihrem Hund spontan etwas Gutes tun möchten.

Für die glutenfreien Hundekekse benötigen Sie auch nur wenige Zutaten:

  • Kartoffelmehl
  • Kokosmehl
  • Süßkartoffel
  • reife Banane
  • Ei
  • Kokosöl oder Rapsöl
  • Wasser oder ungesalzene Fleischbrühe

Für diese süße Variante können Sie 1–2 EL Apfelmark, statt der Banane nutzen. Apfelmark ist von Natur aus frei von raffiniertem Zucker.

Und das Schönste am Selbermachen? Die leuchtenden Augen und der wedelnde Schwanz, wenn Ihr Hund die ersten Kekse kosten darf.

Probieren Sie das Grundrezept für Hundekekse in verschiedenen Variationen aus und passen Sie die Zutaten an die Vorlieben Ihres Vierbeiners an. Wenn Sie herzhaft backen möchten, mischen Sie gekochte, pürierte Karotten, geriebenen Parmesan und ungesalzene Fleischbrühe unter den Teig. Das liefert zusätzliche Vitamine, Proteine und Ballaststoffe für Ihren Hund. Doch, Vorsicht! Verzichten Sie bei herzhaften Varianten auf Zwiebel- oder Knoblauchpulver – diese Lebensmittel dürfen Hunde nicht fressen!

Welches Mehl ist für glutenfreie Hundekekse am besten?

Die Wahl des richtigen Mehls entscheidet maßgeblich über Geschmack und Verträglichkeit der Hundekekse. Gerade wenn Ihr Vierbeiner an Zöliakie leidet, sollten Sie glutenhaltige Komponenten grundsätzlich vom Speiseplan streichen.

Fünf Schüssel mit fünf Sorten glutenfreies Mehl – Kokosmehl, Mandelmehl bis Kartoffelmehl
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Für getreidefreie Kreationen haben sich mehrere Mehlalternativen bewährt, die Sie einzeln verwenden oder miteinander mischen können:

  • Mandelmehl ist eine proteinreiche Alternative. Es eignet sich für Hunde ohne Nussallergie und lässt sich gut mit anderen Zutaten kombinieren.
  • Buchweizenmehl ist von Natur aus glutenfrei und bringt eine leicht nussige Note mit, die viele Vierbeiner mögen. Es sorgt für stabile, formbare Teige. Eventuell brauchen Sie bei der Zubereitung etwas mehr Wasser. Außerdem liefert Buchweizenmehl eine gute Portion Mineralstoffe.
  • Reismehl ist besonders mild, gut verträglich und ideal für einen sensiblen Hundemagen. Der Teig wird fein und lässt sich am besten mit anderen glutenfreien Mehlen kombinieren. Perfekt, wenn Sie Kekse möchten, die auch bei Allergikern gut angekommen – ähnlich wie hypoallergene Kausnacks.
  • Kartoffelmehl eignet sich gut als Bindemittel und lässt sich mit Mandel-, Buchweizen- oder Kokosmehl mischen.
  • Kokosmehl ist ballaststoffreich und glutenfrei. Wichtig zu wissen: Kokosmehl saugt mehr Flüssigkeit als andere Mehle auf, daher kann es sein, dass Sie bei der Zubereitung etwas mehr Wasser oder Brühe verwenden müssen. Für Backanfänger und Backanfängerinnen etwas anspruchsvoller.

Einfaches Grundrezept für Hundekekse Schritt für Schritt

Jetzt wird es praktisch: Mit dieser Anleitung gelingen Ihre getreidefreien Hundekekse garantiert. Viel Spaß beim Backen.

selbst gebackenen Hundekekse liegen auf einem Teller
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Zubereitungszeit: ca. 30 Minuten

Backzeit: ca. 20 Minuten

Zutaten für ca. 25 Kekse (je nach Größe)

  • 100 g Süßkartoffel
  • 1/2 reife Banane
  • 120 g Kartoffelmehl
  • 120 g Kokosmehl
  • 1 Ei
  • 1–2 EL Kokosöl (geschmolzen) oder Rapsöl
  • 3–5 EL Wasser
  • Optional: 1 TL Kurkuma

Schritt 1: Vorbereitung

Die Süßkartoffel schälen, in Würfel schneiden und in Wasser 10–15 Minuten garen. Süßkartoffel abgießen, fein stampfen und auskühlen lassen. In der Zwischenzeit den Backofen auf 160 °C Umluft vorheizen und ein Backblech mit Backpapier auslegen. Die Banane schälen, in Scheiben schneiden, in eine Rührschüssel geben und mit einer Gabel fein zermusen.

Schritt 2: Teig anrühren

Das Süßkartoffelpüree, Kartoffelmehl, Kokosmehl, Ei, geschmolzenes Kokosöl und Wasser zugeben. Verkneten Sie alles mit den Knethaken des Rührgerätes zu einem geschmeidigen Teig. Ist er zu trocken, fügen Sie löffelweise mehr Wasser hinzu. Klebt er zu stark, hilft eine Prise mehr Mehl.

Schritt 3: Ausrollen und Ausstechen

Rollen Sie den Teig auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche etwa 5 mm dick aus. Stechen Sie mit Ausstechformen kleine Kekse aus – Knochen, Herzen oder Sterne machen sich besonders hübsch. Die Reste können Sie erneut verkneten und ausrollen.

Schritt 4: Backen

Verteilen Sie die Kekse mit etwas Abstand auf dem Backblech und backen Sie sie im heißen Ofen für ca. 20 Minuten goldbraun. Für extra Knusprigkeit lassen Sie die Leckerlis nach dem Backen bei leicht geöffneter Ofentür noch 10 Minuten nachtrocknen.

Schritt 5: Abkühlen lassen

Nehmen Sie das Blech aus dem Ofen und lassen Sie die Hundekekse vollständig auf einem Kuchengitter auskühlen. Danach sind sie bereit für die erste Verkostung durch Ihren vierbeinigen Feinschmecker – oder zum luftdichten Verpacken.

Nährwerte pro Keks: 45 kcal, 1 g E, 1 g F, 7 g KH

Selbst gebackene Hundeleckerlis richtig aufbewahren

Die gesunden, glutenfreien Hundekekse nützen wenig, wenn sie nach wenigen Tagen schimmeln oder weich werden. Lassen Sie die Leckerlis daher nach dem Backen komplett auskühlen. Denn sollten Sie diese warm verpacken, bildet sich Kondenswasser, das die Schimmelbildung begünstigt.

Verschließen Sie die Kekse luftdicht in einer Dose oder einem Schraubglas, und lagern Sie diese kühl und trocken, z. B. im Vorratsschrank oder in der Speisekammer. Im Kühlschrank gelagert halten sie sich noch länger – bis zu vier Wochen.

Oder Plan B: Hundekekse einfrieren. Im Gefrierfach halten sie sich bis zu drei Monate. Vor dem Füttern einfach bei Zimmertemperatur auftauen lassen.

Welche gesunden Vorteile haben Hundekekse ohne Getreide?

Immer mehr Hundehalter entscheiden sich bewusst für eine getreidefreie Ernährung für ihre Vierbeiner. Die Vorteile sind vielfältig: Allem voran schonen gesunde Hundekekse ohne Getreide den Verdauungstrakt.

Bei selbst gebackenen Leckerlis haben Sie die volle Kontrolle über die Inhaltsstoffe, im Teig landen weder versteckte Zusatzstoffe noch künstliche Aromen oder raffinierter Zucker. Dazu kommt die Flexibilität – Sie können das Rezept jederzeit an die Vorlieben und Bedürfnisse Ihres Hundes anpassen und mit anderen Leckerchen kombinieren.

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Unter anderem können Sie hierbei zwischen Hundecookies aus Pferd, Fisch, Hirsch und Ente wählen. Wenn Ihr vierbeiniger Freund bevorzugt Geflügel frisst, sind womöglich Hundeleckerlis ohne Getreide wie Geflügel-Happen genau das Richtige für ihn.

Selbst gebacken und gekauft – die perfekte Kombination

Selbst gebackene Hundekekse ohne Getreide sind eine wunderbare Ergänzung zum täglichen Futter und zeigen Ihrem Vierbeiner, wie viel er Ihnen bedeutet. Dennoch müssen Sie nicht alles selbst machen: Für die Zahnpflege und artgerechte Beschäftigung empfehlen sich naturbelassene Kauartikel, die durch langes Kauen Zahnstein vorbeugen und gleichzeitig für Entspannung und langanhaltenden Kauspaß sorgen.

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Achten Sie beim Kauf eines Kausnacks darauf, dass dieser zum einen den Vorlieben Ihres Hundes entspricht und zum anderen, dass Ihr Vierbeiner daran mühelos knabbern kann.