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Hund glücklich machen

« Wege zu einem rundum zufriedenen Vierbeiner »

Wer einen Hund glücklich machen möchte, muss seine grundlegenden Bedürfnisse kennen. Forscher gehen davon aus, dass die Lebensqualität unserer Haustiere von sechs Glücksfaktoren beeinflusst wird. Welche das speziell beim Hund sind, erfahren Sie im nachfolgenden Artikel.

Tägliche Bewegung verbunden mit Spiel und Training

Hunde haben von Natur aus einen starken Bewegungsdrang. Doch wie viel Auslauf braucht ein Vierbeiner, damit er sich wohlfühlt und glücklich ist? Eine Faustregel besagt, dass Welpen, Hundesenioren und Zwerghunde etwa dreimal täglich für 20 bis 30 Minuten spazieren gehen sollten. Große und lauffreudige Rassen wie Border Collies, Windhunde oder Huskys benötigen deutlich mehr Auslauf. Sie sollten zumindest zweieinhalb bis drei Stunden pro Tag an der frischen Luft verbringen. Entscheidend ist jedoch nicht nur die Dauer, sondern auch die Qualität der Spaziergänge. Unser Tipp: Verwandeln Sie jede Gassirunde in ein Abenteuer, indem Sie kurze Spiel- und Trainingseinheiten einbauen, die für Spaß und Abwechslung sorgen. Außerdem sollten Sie Ihrem Liebling regelmäßige Sozialkontakte mit Artgenossen ermöglichen.

Spiel & Training
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Hundefutter, Leckerlis und Kausnacks aus gesunden Zutaten

Gesunde Ernährung ist die Basis für ein langes und glückliches Hundeleben. Nur wenn Ihr Vierbeiner leicht verdauliche Proteine, Vitamine sowie Mineralstoffe in einem ausgewogenen Mischverhältnis aufnimmt, bleibt er fit und vital. Entscheiden Sie sich für hochwertiges Hundefutter, das keine künstlichen Konservierungsmittel, Farbstoffe und Geschmacksverstärker enthält. Diesen Grundsatz sollten Sie sowohl beim Kauf von Nass- und Trockenfutter als auch bei der Auswahl von Kausnacks und Leckerlis beherzigen. Verzichten Sie bitte darauf, am Tisch zu füttern. Stark gewürzte Speisen, Süßigkeiten sowie zucker- und koffeinhaltige Lebensmittel sind für Ihren tierischen Freund nicht nur ungesund, sondern im schlimmsten Fall sogar giftig.

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Konsequente Erziehung mit klar definierten Strukturen

Erziehung ist keine Strafe, sondern ein Glücksfaktor, der die Lebensqualität Ihres Hundes steigert. Jedes Rudeltier sehnt sich nach einer klaren Sozialstruktur und einem Rudelführer, der Souveränität und Verlässlichkeit ausstrahlt. Deshalb müssen Sie sämtliche Regeln, die Sie im Rahmen der Hundeerziehung aufstellen, mit Konsequenz durchsetzen. Anderenfalls wirken Sie auf Ihren Vierbeiner unberechenbar und wenig vertrauensvoll. Erziehung ist noch aus einem weiteren Grund wichtig. Bedenken Sie bitte, dass gut trainierte Tiere ein hohes Maß an Freiheit genießen. Fellnasen, die konstant an der Leine laufen müssen, da sie nicht zuverlässig auf Rückrufe und andere Kommandos ihrer Halter reagieren, führen hingegen ein Leben voller Einschränkungen. Wer seinen tierischen Freund glücklich machen möchte, sollte ausreichend Zeit und Geduld investieren, um ihm gutes Benehmen beizubringen.

Mentale Auslastung durch sinnvolle Beschäftigung

Beständige Langeweile führt zu Frustration und depressiven Verstimmungen. Auch ein Hund muss sinnvoll beschäftigt werden, damit er sich rundum wohl und glücklich fühlt. Neben Bewegung braucht Ihr Haustier vor allem geistige Herausforderungen. Apportierübungen, Such- und Schnüffelspiele, die sich im Freien und in der Wohnung durchführen lassen, sind eine wunderbare Möglichkeit, um mental auszulasten. Wenn Sie gerade keine Zeit zum Spielen haben, können Sie mit einem Kauartikel für artgerechte Beschäftigung sorgen. Kauknochen, Kauwurzeln & Co. bieten ein stundenlanges Knabbervergnügen und pflegen gleichzeitig die Zähne Ihres Hundes.

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Kommunikation zwischen Mensch und Tier

Wer seinen Hund glücklich machen möchte, muss lernen, auf verständliche Weise mit ihm zu kommunizieren. Daher sollten Sie sich intensiv mit den Besonderheiten der Hundesprache auseinandersetzen. Vierbeiner kommunizieren hauptsächlich über nonverbale Signale (Mimik und Gestik) miteinander. Die auditive Kommunikation spielt im Tierreich eine untergeordnete Rolle. Dieses Wissen können Sie sich zunutze machen. Arbeiten Sie bei der Erziehung mit kurzen Kommandos und führen Sie ergänzende Handzeichen ein, die zu einem besseren Verständnis zwischen Mensch und Hund beitragen.

Vorsorgemaßnahmen zum Erhalt der Gesundheit

Im ersten Moment werden Sie wahrscheinlich denken, dass Tierarztbesuche keinen Vierbeiner wirklich glücklich machen. Und damit liegen Sie vollkommen richtig. Dennoch sollten Sie Ihr Haustier ein- bis zweimal pro Jahr von einem Veterinär durchchecken lassen, da Vorsorgeuntersuchungen einen wichtigen Beitrag zum Erhalt des allgemeinen Wohlbefindens leisten. Nur wenn sich Ihr Tier fit und gesund fühlt, kann es ein zufriedenes Leben führen.

Nur wenn Ihr Hund sich fit fühlt, kann er ein gesundes Leben führen
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Körpersprache deuten: Wie erkenne ich, ob mein Hund glücklich ist?

Ein entspannter und glücklicher Vierbeiner hat eine ebenso entspannte Körperhaltung. Sein Blick ist freundlich, seine Ohren befinden sich in ihrer Normalstellung. Das Maul des Hundes ist geschlossen oder leicht geöffnet. Die Rute wird locker getragen und pendelt beim Gehen ruhig von einer Seite zur anderen. Bestimmt haben Sie schon erlebt, dass sich Ihr Liebling vor Ihnen auf den Rücken rollt, um Streicheleinheiten einzufordern. Dieses Verhalten ist nicht nur ein Vertrauensbeweis, sondern auch ein Indiz dafür, dass sich Ihr Haustier gerade vollkommen sicher fühlt. Glückliche Fellnasen zeigen reges Interesse an ihrer Umwelt. Sie haben Freude an Spaziergängen und Spielen. Außerdem verzehren sie ihre tägliche Futterration mit großem Appetit.

Mensch und Tier – gemeinsam glücklich sein

Hunde sind Freunde und treue Begleiter, die uns bedingungslose Liebe schenken. Im Gegenzug dafür sollten wir ihnen ein schönes Leben an unserer Seite ermöglichen. Es braucht nicht viel, um einen Hund glücklich zu machen. Beschäftigen Sie Ihren Vierbeiner auf sinnvolle Weise und achten Sie darauf, dass er sowohl geistig als auch körperlich ausgelastet wird. Versorgen Sie ihn mit hochwertigem Futter sowie gesunden Leckerlis, um eine optimale Vitamin- und Nährstoffversorgung sicherzustellen. Wenn Sie zudem lernen, die nonverbale Körpersprache Ihres Hundes richtig zu deuten, steht einer harmonischen Mensch-Tier-Beziehung nichts mehr im Weg!